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Photoionisationsdetektor (PID)

Die Teileinheit des Gefahrstoffzuges in Rennerod ist im Besitz eines Photoionisationsdetektors vom Typ MiniRAE 3000.

Der MiniRae 3000 ist ein Photoionisationsdetektor – auch als PID bezeichnet.

Ein PID ist ein Gerät zur Erkennung von chemischen Verbindungen in unserer Umgebungsluft. In der Luft vorhandene Gase werden von einer Lampe in ihre Bestandteile zerlegt, IONISIERT. Es entsteht eine elektrische Spannung, die im Display in der Einheit ppm (=Parts Per Million) angezeigt wird.

Der zu messende Gefahrstoff wird dabei ergänzend durch sog. Prüfröhrchen identifiziert.

Das PID ist in Zusammenhang mit diesen Prüfröhrchen ein sehr effektives und sicheres Messgerät.

Durch die ständige Messung des Gerätes kann ein Gefahrenbereich fortlaufen überwacht werden.

Wo findet ein PID seine Aufgabengebiete?

•Feuerwehreinsatzkräfte (Detektion brennbarer Substanzen)

•Brandursachenermittlung 

•Schadstoffüberwachung(Containerbegehung)

•Leckagesuche (Rohrleitungen, Behälter, Container)

•Abgrenzung der Atemschutzanwendungsbereiche

•Bestimmung von flüchtigen organischen Verbindungen in Arbeitsbereichen

•Raumluftanalyse (Luftqualität)

•Freigabemessungen für Endprodukte (bei Verwendung von lösemittelhaltigen Stoffen, Lacke, etc.)

•etc.

Welche Gefahren kann ein PID bestimmen?

Ein PID detektiert „flüchtige, organische Verbindungen“ (VOCs genannt). „Volatile Organic Compounds“

Dazu gehören Substanzen, die meist brennbar sind, aber auch bereits bei Raumtemperatur in geringen Konzentrationen toxisch und flüchtig sind, wie z.B.:

  • Benzin- und Dieseldämpfe
  • Verdünner
  • Kerosin
  • Butadien

 

 

Kontextspalte

Stichwort Photoionisationsdetektor (PID)

Ein PID ist ein Gerät zur Erkennung von chemischen Verbindungen in unserer Umgebungsluft.

Dadurch werden in der Luft vorhandene Gase von einer Lampe in ihre Bestandteile zerlegt, IONISIERT. Es entsteht eine elektrische Spannung, die im Display in der Einheit ppm (=Parts Per Million) angezeigt wird.