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Die Feuerwehr der Verbandgemeinde Rennerod informiert

Aus gegebenem Anlass weist die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rennerod auf die Gefahren der Unkrautvernichtung mit Feuer  hin.

Insbesondere im Frühjahr und Anfang des Sommers wird oft mit offenem Feuer Unkraut vernichtet.

Der Einsatz eines Abflammgerätes (wie bspw. eines Gasbrenners) kann weitreichende Folgen haben. 

Das Abflammen von Unkraut ist grundsätzlich nicht verboten. Der richtige Umgang mit dem Gerät ist jedoch erforderlich, um Gefahren zu begegnen.

Wichtige Grundsätze sind zu beachten:

-        Bedienungsanleitung lesen und sich an die Vorgaben des

         Herstellers halten.

-        Das Gerät nur bei Windstille einsetzen

-        Nicht bei langanhaltender Trockenheit

-        Die Oberflächen vor dem Abflämmen von Unrat,

          trockenen Blättern und Zweigen befreien

-        Kinder und Haustiere in sichere Entfernung bringen

-        Auf lange Kleidung und geschlossene Schuhe achten

-        Beim Betrieb der Gasflasche auf Rauchen und andere offene

         Feuerquellen verzichten.

Bei der Unkrautvernichtung werden regelmäßig aus Versehen auch einige andere Gewächse von Flammen getroffen. Glimpflich, wenn es nur eine Blume zu viel war. Die brennende Hecke oder der benachbarte Baum, der Feuer fängt, sind jedoch leider keine Seltenheit. Gut, dass die Feuerwehr dann immer schnell zur Stelle ist. Diese bannt die Gefahr, die von einem außer Kontrolle geratenen Feuer ausgeht. Doch schnell kann dieses auch auf die Gartenhütte, Carport oder gar ein Wohnhaus übergreifen und nicht nur erheblichen Schaden anrichten, sondern sogar Menschenleben in Gefahr bringen.

Falls doch etwas passiert, sollte man sofort unter der Notrufnummer »112« die Feuerwehr informieren. Dafür sollte ein Telefon griffbereit sein. Des Weiteren sollte man präventiv einen Feuerlöscher oder einen Gartenschlauch bereit haben, denn nur in der Entstehungsphase kann man den eventuellen Brand mit geringem Aufwand löschen.

Geld- und Freiheitsstrafe möglich

Außerdem kann der Vorfall als Straftat gewertet werden und sich damit – neben Schadensregulierung und Zahlung des Feuerwehr-Einsatzes – unangenehm auf den Verursacher auswirken. In den Paragrafen 306 bis 306 f des Strafgesetzbuches sind die Tatbestände rund um die Brandstiftung geregelt, die neben Geldstrafen auch mit erheblichen Freiheitsstrafen geahndet werden könnten. Die bloße Möglichkeit, einen Gebäudebrand durch das eigene Handeln zu verursachen, kann dabei schon ausreichend sein, um sich strafbar zu machen.

In Ihrem und unserem Interesse bitten wir Sie die aufgeführten Hinweise zu beachten.

Heinz – Werner Schütz

Wehrleiter VG Rennerod

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